| Losenez |
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Losenez Eingebettet zwischen Eichenwald, klaren tiefblauen Meer und breitem Sandstrand bietet die Anlage die besten Vorraussetzungen für einen jungen unbeschwerten Badeurlaub. Auf dem parkähnlichen Gelände des Clubdorfes befinden sich zahlreich Cafes, Restaurants, Geschäfte, außerdem eine Post, ein Arzt sowie eine Wechselstube. Tagsüber sind Baden und Sonnen angesagt. Mehrere Clubs, Bars sowie eine Pooldisko lassen den Wechsel zur Nacht vergessen. Spaß und Flirt stehen hier hoch im Kurs.
Weiter auf der Reise an der südliche Schwarzmeerküste, vorbei an mittelalterlichen und römischen Festungsanlagen, gelangen wir nach Losenez. Es ist landseits von weitläufigen Weinanbaugebieten umgeben. Zum Strand führen Treppen und Wege durch steil abwärtsfallende Felsen. Der Ort verfügt über zusehens mehr Kur- und Wellnessanlagen, aber auch über zwei Zeltplätze, den Oasis und Balgara. Die Anzahl an deutschen Touristen ist jedoch noch recht gering. Wir wollen weiter gen Süden und erreichen Zarevo, das frühere Mitschurin. Auffällig ist, dass es hier kaum ausländische Urlauber gibt. In Zarevo erholen sich die Bulgaren selbst. Es gibt nach wie vor eine ganze Reihe von Betriebserholungsheimen, die sukzessive privatisiert werden. Jeweils zwei Kilometer nördlich und südlich vom Ort befinden sich Zeltplätze, die sehr ruhig und romatisch gelegen sind. In den letzten Jahren wurden die erheblichen Mängel an den Kurbedingungen des Ortes, einschließlich der Versorgungsmängel wesentlich verbessert. Ein Vergleich mit den Orten nördlich von Burgas ist jedoch noch nicht zu ziehen.
In Zarevo verläßt die E 87 die Schwarzmeerküste und führt weiter zum Grenzübergang Malko in die Türkei. Wer nun die Küste weiter erkunden möchte muß sich auf einen schweren Weg vorbereiten. Die Straße nach Achtopol verlangt jedem Auto und Autofahrer einiges ab. Hin und wieder muß man einigen "Haustieren" ausweichen. Die Orte dieser Region sind fern des (Massen)- Tourismus. Die Strände sind abgesehen von einigen wenigen Einheimischen menschenleer. Übernachten kann man bei den Bewohnern der Dörfer, in dem man von Haus zu Haus geht und fragt. Bulgarisch oder Russisch ist ein Muß, da hier kaum jemand Englisch oder gar Deutsch spricht. Achtopol hat cirka 700 Einwohner und befindet sich auf einer hohen Felseninsel. Vom kleinen Hafen aus kann man mit Fischerbooten bis Zarevo gelangen und von dort mit dem Schnellboot bis Varna. Im Süden Achtopol schließen sich nun nur einige kleine Dörfer und einzelne Höfe an bis schließlich das Land in einem Naturpark endet. Hier sind wir ganz allein.
Quelle: pairola-media (Erika Winterfeld) |
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